Dienstag, 4. September 2018

Prag, Regen, Adersbach, Polen

Nach fast zwei, gemütlichen Tagen in Prag mit Dusche ;-), Essen, Bier, Paternoster, FreeWalkingTour, Internet und den Treffen mit F. Und J. (Chome garn weder mou ;-D) packten wir am Morgen vom 1. September unsere Sachen und fuhren weiter in Richtung Osten. Leider war das Wetter direkt beim Start mit Sprühregen ziemlich mies. Aber wie es so ist, ist der Regen jeweils schnell vorbei und so konnten wir schon nach wenigen Kilometern wieder im Trockenen fahren.
Nach dem Einkauf fuhren wir über mehr oder weniger verschlungene Wege aus der Stadt in Richtung Nymburk. "Dank" einem weiteren intensiverem Regenschauer landeten wir da in der Beiz und konnten (oder mussten ;-D) uns das Konzert auf dem Dorfplatz anhören.
Da Nymburk laut Karte und Infotafel eine ziemlich intakte Befestigungsmauer hat, wollten wir den kurzen Abstecher dahin machen, vor Ort sahen wir dann, dass das Konzert auf dem Hauptplatz nur ein Nebenschauplatz war. Zwischen Stadtmauer und Elbe war eine vollausgewachsene "Chöubi" in Gange inkl. Lunapark und viele Ständen. Auch mit den geschobene Velos ernteten wir einige spezielle Blicke.
Kilbi und Stadtmauer in Nymburk
Also wieder raus auf die Strasse und weiter durch Dörfer und Felder... Irgendwann kamen wir um eine Kurve und die Strasse die wir nehmen wollten war mit Fahrverbot und Gitter gesperrt. Also hiess es Navigationsstopp und die neu orientieren. Als wir dann aber von Passanten darauf hingewiesen wurden, dass der Spuck vorbei ist, fuhren wir an der Sperre vorbei und landeten so auf einer Start/Zielgeraden eines Töffrennens welches da stattgefunden hatte. Zum Glück war dass Rennen vorbei sonnst hätte uns wohl nicht nur ein Safetycar überholt. ;-)
Start/Zielgerade mit 20 km/h
Unterdessen war das Wetter wieder absolut trocken und so fuhren wir noch einige Kilometer bis wir irgendwo im Wald einen geeigneten Zeltplatz fanden...
Nomou Danke of Bade
Der Wetterbericht, welchen wir in Nymburk aktualisieren konnten, sagte einen regnerischen Sonntag voraus. Als wir dann aber am Morgen aufstanden, schien teilweise die Sonne durch den Wald und der Tag war durchgehend schön. Lieber so herum als umgekehrt ;-)


Da wir die Felsformationen von Adersbach (ähnlich wie die sächsische Schweiz) ansteuerten wurde das Gelände gegen den Abend wieder etwas hügliger und so kochten wir unser Znacht mit Aussicht auf Hertin bevor wir die letzten Höhenmeter auf einen kleinen Pass hoch fuhren und uns da im Wald wiederum einen schönen Zeltplatz suchten.

Gestern Morgen fuhren wir dann den Pass runter um um den Hügel rum nach Adersbach zu gelangen.
Da wir uns nicht an die Touristische Beschilderung hielten, parkierten wir unsere Velos unten an einem Weg, welcher laut OSM eine schöne Runde ergeben sollte.
Sandsteintürme
Die ersten Sandsteintürme waren beeindrucken und es hatte viele Wegspuren und auch Kletterhaken. Als wir dann, mit GPS Hilfe, immer dem "Weg" folgten wurden die Spuren weniger und durch die hunderten von Türme und Blöcken mussten wir uns immer wieder neue Durchgänge suchen. Als wir dann in die Nähe einer Wegkreuzung kamen, sahen wir, dass es da schon Touristische Infrastruktur gibt. Aber zuerst mussten wir noch, mit Hilfe zweier Leitern, eine Felsstufe überwinden...
Eintritt
Türme, Türme, Türme
Auf den grossen Wegen angekommen schlenderten wir da noch ein wenig rum und kamen dann wieder in den Talboden, wo wir dann sahen, dass man Eintritt bezahlen müsste, wenn man auf dem "normalen" Weg die Felsen besuchen würde ;-)
Nach dem Besuch schnappten wir uns ein kleine Strasse, welche uns nach Polen führte, auf der tschechischen Seite konnten wir wunderbaren Asphalt geniessen (laut Schild wohl von der EU bezahlt) und auf der polnischen Seite gab es zuerst Schotter und dann Asphaltresten...
Über kleinere und grössere Strassen gelangten wir nach Glatz/Klodzko und habe uns auf dem Camping einquartiert. Nach dem Znacht zusammen mit unserer Platznachbarin (eine deutsche Velofahrerin auf dem Heimweg) und dem Austauschen von vielen Geschichten, Tipps und Gedanken krochen wir, wieder einmal ganz sauber, ins Zelt.

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