Sonntag, 7. April 2013

Auf und Ab in Montenegro

Nach Dubrovnik fuhren wir in Richtung Süden und hatten dabei nochmals einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Nach gut 40km auf einer immer besseren Strasse mit immer weniger Verkehr erreichten wir die Grenze zu Montenegro.
Blick hinunter nach Dubrovnik
Wieder zurück an der Küste erreichten wir die Fähre über die Meerenge zwischen Kamenari und Lepetane. Mit dieser setzten wir über und auf der Fähre fiel der Entscheid entlang der Bucht nach Kotor zu fahren. Dieser spontane Entscheid bescherte uns rückblickend zwei super schöne Tage im Inland von Montenegro. Da die Campingplätze in der Region erst im Mai öffnen gingen wir wieder ins Hostel und verbrachten dort einen gemütlichen Abend. Am nächsten Morgen stiegen wir auf die Burg oberhalb der Stadt und genossen einen ersten Blick auf die Bucht. Zurück im Hostel sattelten wir die Velos und fuhren aus der Stadt bis zum Abzweiger in Richtung Inland oder Küste. Die Entscheidung fiel schnell und klar und so nahmen wir die gut 1000 Höhenmeter in Angriff. Nach gesammthaft 20 Spitzkehren (siehe Bild), auf welchen wir immer wieder einen fantastischen Blick auf die Landschaft hatten, erreichten wir für uns überraschend eine Hochebene, auf welcher reger Betrieb herschte und alle irgendetwas um ihr Haus zu erledigen hatten.
Blick über die Alstadt und die Bucht von Kotor von der Burg

und von weiter oben

Haarnadel um Haarnadel nach oben...

... aber eigentlich ziemlich flach (meist nur etwa 5%)
Nach weiteren gut 200hm war die Höhe geschafft und die Abfahrt nach Cetinje konnte in Angriff genommen. Hier führte die Strasse schön geneigt und mit einem interessante Verlauf durch eine mit Sträuchern bewachsene Karstlandschaft. In Cetinje wurde eingekauft und wir fuhren nocheinmal hoch um in eine Nebenstrasse in Richtung Virpazar abzuzweigen. Entlang dieser der Strasse fand wir einen Platz zum zelten und konnten so gingen wir, mit gut 60km und etwa 1500hm in den Beinen und ein super Risotto im Magen, schlafen.
Blick auf Cetinje
Am Morgen führte uns das Strässchen hinunter nach Virpazar, welches am "Lake Skadar" liegt. In diesem See hat es wie überall jetzt ziemlich viel Wasser und darum sind die Ufer überschwemmt und entstehen grosse Auenwälder. In Virpazar bogen wir wieder auf ein kleines Strässchen ab, welches uns am SW-Ufer entlang an die albanische Grenze bringen sollte. Hier geht es dauernd auf und ab und erst knapp 50km und einige Höhenmeter später erreichen wir den Pass, von welchem aus das Meer und die Ebene von Shkoder sichtbar ist. Kurz vor dem Pass fing es an zu regenen und so stoppten wir einige Kilometer später für ein Kaffe im "Restaurant Panorama". Hier sind wir noch immer, denn das Wetter besserte sich überhaubt nicht und die Aussicht auf eine Nacht im Zelt in der überfluteten Ebene brachte uns dazu uns hier ein Zimmer zu mieten.
entlang der Küste des Lake Skadar

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